FAQ - Häufig gestellte Fragen - Farbtoner.com



Infos zum Tonerverbrauch / Tonerspartipps
Hier haben wir für Sie einige Spartipps und allgemeine Infos im Bezug auf Tonerverbrauch bei Laserdruckern zusammengestellt.

1. Der Drucker verbraucht alle Farben bei jedem Kalibrieren bzw. wenn Sie den Drucker neu starten, daher sollte man den Drucker lieber eingeschaltet lassen.
2. Selbst im eingeschalteten Zustand kalibriert der Drucker in bestimmten Abständen, um den Tonerstatus zu prüfen. Dabei wird wiederum Toner verbraucht.
3. Beim S/W-Druck sollte man in den Druckereinstellungen extra auf S/W-Druck umstellen (Graustufen), sonst mischt der Drucker selbstständig die anderen Farben bei.
4. Gelber Toner wird bei jedem einzelnen Ausdruck mitverbraucht, um die Herstellermarkierung auf das Papier zu bringen. Mit bloßem Auge sind diese Markierungen kaum zu erkennen und dienen einer nachträglichen Identifizierung (entspricht dem Abkommen zwischen Druckerherstellern und "Geheimdiensten" weltweit).
5. Generell wird mehr Toner verbraucht, wenn man einzelne Druckaufträge verarbeitet im Gegensatz zu Druckaufträgen, die aus mehreren Seiten bestehen.
6. So gut, wie alle gängigen Farben, sind sogenannte Mischfarben. Das bedeutet, dass, wenn Sie z. B. etwas in Grün drucken, dabei sowohl Cyan als auch Yellow (meistens auch Magenta) in einem bestimmten Mischverhältnis auf das Papier kommen und auch alle betroffenen Farben entsprechend verbraucht und abgerechnet werden.
7. Bei der Berechnung der Anzahl von gedruckten Seiten gehen alle Hersteller von einer 5%-igen Farbdeckung pro A4-Blatt aus. Das bedeutet, dass sobald ein Bild oder Grafik mit mehr als 5%-igen Deckung gedruckt werden, werden die Seiten nicht mehr einzeln abgerechnet, sondern prozentual. In der Praxis sieht es dann so aus: Werden pro Blatt Bilder mit z.B. einer 10%-igen Deckung gedruckt, werden pro Druck zwei Seiten abgerechnet. Diese Infos werden anschließend auf dem Chip gespeichert. Je nach dem, mit welcher Deckung Sie drucken, wird entsprechend die voraussichtlich noch verbleibende Druckkapazität pro Kartusche angezeigt.

Beispiel:

Druckkapazität einer Tonerkartuschen liegt bei 1000 Seiten Sie drucken die ersten 5 Seiten mit einer 10%-igen Deckung.

Rein theoretisch müsste der Druckerstatus anzeigen, dass mit dieser Kartusche insgesamt nur noch 490 Drucke möglich sind, weil er davon ausgeht, dass auch die nachfolgende Ausdrucke mit der gleichen Deckung gedruckt werden. Im Laufe der Zeit werden diese Werte jedes Mal erneut berechnet und aktualisiert.

Diese Berechnung stimmt leider nur in der Theorie, denn die Aktualisierungen werden in bestimmten Zeitabständen durchgeführt. Somit ist es durchaus möglich, dass der angezeigte Tonerstand "sprunghaft" absinkt.

Hinzu kommt noch die Tatsache, dass die meisten Tonerkartuschen mit einem Füllstandssensor ausgestattet sind. Dieser bestimmt darüber, wie viel Tonerpulver sich tatsächlich noch in der Kartusche befindet bzw. für wie viele Ausdrucke diese Menge ausreicht und meldet den aktuellen Stand beim Kalibrieren an den zuständigen Chip. Die vom Chip alleine rechnerisch berechnete Kapazität, wird somit aktualisiert und in der Anzeige angepasst.
last updated - 2010-11-08 13:35:00


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